Für diesen Kabuse aus Yame decken die Teebauern die Büsche etwa eine Woche vor der Ernte mit Netzen ab, damit er seine Süße behält. Das Ergebnis ist ein sehr aparter, milder Grüntee, der geschmacklich zwischen Gyokuro und Sencha steht.
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SKU
36037
Beschreibung
Die Grüntees aus Yame im Norden der Insel Kyushu, einem der ältesten und traditionsreichsten Teeanbaugebiete Japans, sind für ihre Süße berühmt. Beim Japan Yame Kabuse helfen die Teebauern gezielt nach, indem sie die Teebüsche etwa eine Woche vor der Ernte mit Kanreisha abdecken. Diese Netze lassen nur einen Teil des Sonnenlichts durch. Der Tee ist nach diesem Abdecken benannt, denn kabuseru heißt im Japanischen bedecken.
Unter Sonnenlicht wandelt sich im Blatt eine in den Wurzeln gebildete Aminosäure, die zur Süße des Tees beiträgt, in herbe Katechine um. Weil diese Umwandlung unter den Netzen gebremst abläuft, entsteht ein Tee, der geschmacklich zwischen einem Gyokuro und einem Sencha steht. Während der Abdeckung färbt sich außerdem das Blatt tiefer grün, was man dem Aufguss ansieht: Eine leuchtend grüne Tasse und ein milder Geschmack mit feiner Süße erfreuen die Sinne. Ein sehr aparter Tee. Wer Sencha schätzt und die Süße beschatteter Tees kennenlernen möchte, findet hier den idealen Einstieg.
Empfohlen sind 1,5 Teelöffel (6 g) auf 400 ml Wasser von 70 °C und 60 Sekunden Ziehzeit. Dieselben Blätter lassen sich ein zweites Mal aufgießen, dann mit 30 Sekunden Ziehzeit.
Herkunft
YameJapan
Höhenlage
Hügelland um die Stadt Yame ca. 50–200 m; Bergdorf Hoshino bis ca. 500 m
Erntezeit
Ichibancha ab Mitte/Ende April; Gyokuro und Tencha nach 2–3 Wochen Beschattung ab Anfang Mai
Terroir
Im Süden der Präfektur Fukuoka gelegen und das berühmteste Gyokuro-Anbaugebiet Japans — rund die Hälfte der nationalen Produktion, darunter der traditionell beschattete Dento Hon Gyokuro. Nebel aus den Flusstälern und große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede fördern Theanin und Umami; das Bergdorf Hoshino („Sternendorf“) gilt als Herzstück des Yamecha.