Sencha aus der japanischen Teeregion Yame, veredelt mit fein vermahlenem Matcha: sehr aromatisch, mit strahlend grüner Tasse.
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36031
Beschreibung
Der Japan Yame Sencha mit Matcha ist eine Komposition aus ausgesuchten Sencha-Blättern, veredelt mit fein vermahlenem Matcha. Die Blätter dafür wachsen in Yame auf der japanischen Südinsel Kyushu, wo die Teegärten an sanften Hängen des Mittelgebirges liegen und an Frühjahrsmorgen Nebel zwischen den Hügeln steht.
Dass der Sencha die Basis stellt und der Matcha die Beimischung, verrät schon der Name: Der japanische Branchenstandard führt solche Mischungen als eigene Kategorie, Kongocha (Mischtee), und setzt die gewichtsmäßig größte Teesorte ans Ende des Namens. In Japan heißt dieser Tee deshalb Matcha-iri Sencha - ein Sencha, in dem die Blätter das Gewicht tragen und der Matcha die Veredelung übernimmt.
Matcha selbst ist zu Pulver vermahlener Tencha: beschattet gewachsenes Blatt, das ohne Rollen getrocknet wird. Beim Aufgießen verteilt sich dieses Pulver im Wasser und färbt den Aufguss der unbeschattet gewachsenen Sencha-Blätter intensiv grün; genau daher hat dieser Tee sein sichtbarstes Merkmal, die strahlend grüne Tasse. Dazu kommt die grasige Frische, die das gedämpfte Sencha-Blatt mitbringt. Erst beides zusammen, Blatt und Pulver, ergibt einen sehr aromatischen Grüntee.
Aufgegossen wird mit 1,5 Teelöffeln (6 Gramm) auf 180 Milliliter Wasser, das auf 70 bis 80 °C abgekühlt ist. Nach 60 Sekunden zeigt der erste Aufguss bei dieser Temperatur seine milde, süße Seite. Ein zweiter Aufguss gelingt mit 80 bis 90 °C heißem Wasser und 20 bis 30 Sekunden Ziehzeit: Das heißere Wasser holt herbere Nuancen aus dem Blatt.
Herkunft
YameJapan
Höhenlage
Hügelland um die Stadt Yame ca. 50–200 m; Bergdorf Hoshino bis ca. 500 m
Erntezeit
Ichibancha ab Mitte/Ende April; Gyokuro und Tencha nach 2–3 Wochen Beschattung ab Anfang Mai
Terroir
Im Süden der Präfektur Fukuoka gelegen und das berühmteste Gyokuro-Anbaugebiet Japans — rund die Hälfte der nationalen Produktion, darunter der traditionell beschattete Dento Hon Gyokuro. Nebel aus den Flusstälern und große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede fördern Theanin und Umami; das Bergdorf Hoshino („Sternendorf“) gilt als Herzstück des Yamecha.