Ein Sencha für jeden Tag: kräftig-dynamisch im Geschmack, mit dunklem Blatt aus der zweiten Pflückung, gewachsen auf den Terrassen des Teedorfs Hoshino.
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36029
Beschreibung
Der Japan Yame Sencha Midori No. 2 begleitet den Alltag: Seine kräftigen, dunklen Blätter stammen aus der zweiten Pflückung des japanischen Teejahres, der Nibancha, die von Juni bis Ende Juli eingebracht wird. Während die zarten ersten Triebe des Frühjahrs von den Winterreserven des Strauchs zehren und ins Süßliche neigen, trägt das spätere Blatt mehr von den Catechinen, den Gerbstoffen des Tees. Dieses Blatt gibt dem Aufguss seinen kräftig-dynamischen Geschmack mit herber Kante.
Die Teesträucher für diesen Sencha wachsen im Dorf Hoshino, einem Ortsteil der Stadt Yame auf Kyushu, dessen Landwirtschaft von Tee und Blütengehölzen lebt und dessen Gemeindeblume einmal die Teeblüte war. Die Gärten ziehen sich auf steingemauerten Terrassen die steilen Hänge am Hoshino-gawa entlang. Berühmt wurde das Dorf durch seinen Gyokuro: Dessen ernsthafte Erzeugung begann in Yame um 1904 genau hier, ehe die umliegenden Berglagen nachzogen.
180 ml Wasser, 70 bis 80 °C, dazu 1,5 Teelöffel Blätter (6 g): Nach 60 Sekunden gießt man den Aufguss in die Tasse. Dieselben Blätter lassen sich ein weiteres Mal aufgießen, mit 80 bis 90 °C heißem Wasser und verkürzter Ziehzeit von 20 bis 30 Sekunden.
Herkunft
YameJapan
Höhenlage
Hügelland um die Stadt Yame ca. 50–200 m; Bergdorf Hoshino bis ca. 500 m
Erntezeit
Ichibancha ab Mitte/Ende April; Gyokuro und Tencha nach 2–3 Wochen Beschattung ab Anfang Mai
Terroir
Im Süden der Präfektur Fukuoka gelegen und das berühmteste Gyokuro-Anbaugebiet Japans — rund die Hälfte der nationalen Produktion, darunter der traditionell beschattete Dento Hon Gyokuro. Nebel aus den Flusstälern und große Tag-Nacht-Temperaturunterschiede fördern Theanin und Umami; das Bergdorf Hoshino („Sternendorf“) gilt als Herzstück des Yamecha.