Izumo in der Präfektur Shimane ist die Heimat der japanischen Mythologie und der Ursprungsort japanischer Göttinnen und Götter. In dieser Landschaft, in der von zwei Flüssen aufgeschütteten Izumo-Ebene, hat das Haus Tousuien vor mehr als hundert Jahren seinen ersten Teegarten angelegt; bis heute erzeugt und verarbeitet es seinen Tee in eigenen Gärten und der eigenen Fabrik. Von dort stammt der Japan Sencha 'Izumo-Cha', wörtlich Tee aus Izumo. Entwickelt hat diesen Sencha der Teemeister Yuta Oka, der 2022 die Einzelwertung des nationalen japanischen Tee-Verkostungswettbewerbs gewann und damit als bester Teemeister Japans ausgezeichnet wurde.
Für diesen Tee gibt es eine einzige Ernte im Jahr, eine Pflückung im Mai mit Blättern junger Teepflanzen. Sie fällt in die Zeit der ersten Pflückungen Japans, in der die Triebe von den Reserven zehren, die der Strauch über den Winter angelegt hat. Dieser frühe Zeitpunkt legt die Anlage für Süße und Umami ins Blatt.
Seinen Charakter umreißen drei japanische Begriffe: Umami steht für die Würze, Amami für die Süße und Kaori für den außergewöhnlichen Geschmack. Dazu erfreut er mit einer besonders frischen Note.
In die Kanne kommen 4 g auf 70 ml Wasser, viel Blatt auf wenig Wasser, wie es in Japan für gehobene Sencha üblich ist. Der erste Aufguss zieht 60 Sekunden in 80 °C warmem Wasser. Bei dieser Temperatur löst das Wasser vor allem die süßen und herzhaften Anteile aus dem Blatt. Der zweite Aufguss soll heißer sein: 90 °C bei 5 Sekunden Ziehzeit. So gerät die Tasse kräftiger, mit einer herben Kante, weil das heißere Wasser nun auch die Gerbstoffe löst.
Izumo Japan
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