Gelber Tee ist seit Tausenden von Jahren bekannt

Während Gelber Tee in China bereits seit der Tang-Dynastie im 1. Jahrhundert n. Chr. bekannt ist, erfreut er sich in Deutschland erst seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Anfangs wurde Gelber Tee ausschließlich von buddhistischen Mönchen getrunken, die auch heute noch für den Großteil der Ernte und Produktion verantwortlich zeichnen.

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Die Teesorte Gelber Tee ist eine eigentständige Kategorie

Die eigenständige Sorte Gelber Tee ist zwischen grünem Tee und Oolong Tee anzusiedeln und ihr leicht süßlicher Geschmack erinnert - je nach Mischung - an Schokolade oder Kaffee. Auch schmecken Teekenner Nuancen von Mango, Nuss oder Maronen heraus.

Für den Herstellungsprozess, dessen Details weitgehend geheimgehalten werden, benutzt man ausschließlich die jungen Triebe des Teestrauches. Nach kurzem Erhitzen darf Gelber Tee eine gewisse Zeit, in Papier oder Stoff gewickelt, ruhen. Durch diese leichte Fermentation, welche zum optimalen Zeitpunkt unterbrochen werden muss, und die anschließende schonende Trocknung erhält Gelber Tee seine typische Farbe.

Für die Zubereitung sollte das Wasser nach dem Aufkochen auf etwa 70-80° C abgekühlt sein. Die Ziehzeit beträgt ca. 2-3 Minuten, aber selbst nach längerem Ziehen entwickelt der Tee keine bittere Note.

Da Gelber Tee nicht für eine lange Lagerung geeignet ist, empfiehlt es sich, ihn innerhalb eines Jahres zu verbrauchen.